Nebula Mars II mini beamer-test

Das chinesische Unternehmen Anker dürfte den meisten Menschen vor allem durch seine angebotenen Akku-Ladegeräte und Powerbänke ein Begriff sein – doch auch Lautsprecher, Kopfhörer und umfangreiches Smartphone-Zubehör wird von dem Konzern angeboten. Gänzlich neu im hauseigenen Sortiment lässt sich nun sogar ein tragbarer Beamer entdecken, der seinem Verwender nicht nur ein Höchstmaß an Flexibilität bei der Aufstellung, sondern zudem auch vorinstallierte Apps zu bieten hat. Ob der Nebula Mars 2 seinen Anschaffungspreis von rund 400 Euro wert ist, verrät Ihnen unser Test.

Tragbarer Beamer mit integriertem Akku

95/100Flexibilität

Diverse Heimkino-Fans liebäugeln zwar mit der Anschaffung eines Beamers, bleiben aber letztendlich dennoch bei ihrem Fernseher. Der Grund: Die Aufstellung bzw. Installation des Beamers sowie dessen permanente Neujustierung bei einer Verwendung in unterschiedlichen Zimmern ist einfach zu nervig. Genau dieses Kriterium möchte der chinesische Hersteller Anker nun mit dem Nebula Mars II aus der Welt schaffen: Hierbei handelt es sich um einen tragbaren Beamer, der sich schnell und einfach von A nach B transportieren und ebenso einfach aufstellen lässt.

Nebula Mars 2

Selbst einen permanenten Stromanschluss benötigt der 18 x 12 x 14 cm große und 1,8 kg leichte Projektor nicht: Er verfügt über einen integrierten, leistungsstarken Akku, sodass man ihn nur noch aufstellen muss, um sofort loslegen zu können – einfacher geht es nicht.

Technische Ausstattung des Nebula Mars II

65/100Bildqualität

Bevor wir zu einem weiteren genialen Highlight in puncto Benutzerkomfort kommen, werfen wir zuerst einen Blick auf die technische Ausstattung des Mini-Beamers: Er verfügt über eine maximale Auflösung von 1280 × 720 Bildpunkten, sodass er in der Lage ist, HD-ready-Inhalte, aber auch Full-HD-Inhalte wiederzugeben – letztere dementsprechend in einer herunterskalierten Auflösung. Im Bereich Helligkeit bringt es das Gerät auf 300 ANSI-Lumen, was im Vergleich zu anderen Beamern etwas wenig ist.

Nebula Mars 2-testberichtEine Verwendung als Tageslichtbeamer ist daher definitiv nicht zu empfehlen, während sich in den dunklen Abendstunden oder in vollständig abgedunkelten Räumen hingegen sehr gute und helle Projektionen erzielen lassen. Doch nicht nur die Helligkeit weiß bei ausreichend Dunkelheit zu überzeugen: Auch die eigentliche Bildqualität erweist sich dank der fortschrittlichen DLP Technologie erfreulicherweise als sehr lebendig und farbenfroh.

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Bevor der unterhaltsame Filmspaß letztendlich seinen Lauf nehmen kann, muss das Bild des Nebula Mars II nicht einmal manuell scharfgestellt werden: Hierfür wurde ein leistungsstarker Autofokus in das Gerät integriert, der das Bild nach einem Wechsel der Position in Sekundenschnelle scharfstellt – vergleichbar mit dem Autofokus in einer modernen Smartphone-Kamera. Auch auf eine automatische Trapezkorrektur hat der Hersteller idealerweise nicht verzichtet, sodass das projizierte Bild selbst bei einem leicht geneigten Strahlungswinkel gerade Kanten aufweist.

Vorinstalliertes Android 7.1 Nougat

70/100Ausstattung

Kommen wir nun zum bereits angesprochenen Highlight des Nebula Mars II: Der Mini-Beamer ist mit dem Betriebssystem Android 7.1 ausgestattet, welches eine Vielzahl an Vorzügen mit sich bringt: So lassen sich beispielsweise direkt auf dem Gerät verschiedenste Apps installieren, zu denen beispielsweise Netflix, Amazon Prime Video und Youtube gehören. So hat man nicht nur Daheim, sondern auch unterwegs stets alle wichtigen Streamingdienste und Mediatheken griffbereit und kann sofort auf deren angebotene Inhalte zugreifen.

Bedienen lässt sich der Nebula Mars II relativ einfach durch die auf der Oberseite integrierten Bedienelemente, allerdings nicht ausschließlich: Idealerweise kann man nämlich auch einfach sein Smartphone mit dem Gerät koppeln und dieses somit bequem von der Couch aus steuern.

Dies ist zwar auch mithilfe der im Lieferumfang enthaltenen Fernbedienung möglich, aber wenn diese mal wieder verlegt wurde, erweist sich das ohnehin stets griffbereite Handy als optimale Alternative. Darüber hinaus lassen sich über das Smartphone auch verschiedenste Inhalte direkt auf die Leinwand spiegeln, wodurch diese Funktion zusätzlich an Attraktivität gewinnt.

Vielfältige Anschlussmöglichkeiten

80/100Anschlüsse

Auch in punkto Anschlussmöglichkeiten weiß der Nebula Mars II Beamer auf ganzer Linie zu überzeugen: Neben einem USB-Eingang hat der Hersteller auch an einen HDMI-Anschluss gedacht, über den sich beispielsweise ein Blu-ray-Player oder eine Spielekonsole anschließen lassen. Ebenfalls mit an Bord ist ein 3,5 mm Klinkenanschluss, der zum Anschluss von externen Musikanlagen dient.

Nebula Mars 2-anschlüsse

Wirklich notwendig ist dies allerdings nicht, da die integrierten 10-Watt-Lautsprecher einen überraschend guten Klang mitsamt kräftiger Bässe abliefern. Da ist es umso praktischer, dass der Beamer alternativ auch als mobiler Bluetooth-Lautsprecher zweckentfremdet werden kann, wenn mal kein Filmabend ansteht.

Fazit

note 2,2Der Nebula Mars II Beamer von Anker überrascht trotz seiner kompakten Größe durch ein sehr gutes Bild in dunkleren Räumen und erweist sich dank seiner schnellen und unkomplizierten Einsatzbereitschaft sowie des vorinstallierten Betriebssystems Android 7.1 als idealer Beamer für wechselnde Verwendungsorte. Wer auf der Suche nach einem vielseitigen und flexiblen Projektor ist, gelangt für vergleichsweise günstige 400 Euro in den Besitz eines tollen Geräts.

 

Das chinesische Unternehmen Anker dürfte den meisten Menschen vor allem durch seine angebotenen Akku-Ladegeräte und Powerbänke ein Begriff sein - doch auch Lautsprecher, Kopfhörer und umfangreiches Smartphone-Zubehör wird von dem Konzern angeboten. Gänzlich neu im hauseigenen Sortiment lässt sich nun sogar ein tragbarer Beamer entdecken, der seinem Verwender nicht nur ein Höchstmaß an Flexibilität bei der Aufstellung, sondern zudem auch vorinstallierte Apps zu bieten hat. Ob der Nebula Mars 2 seinen Anschaffungspreis von rund 400 Euro wert ist, verrät Ihnen unser Test. Tragbarer Beamer mit integriertem Akku Diverse Heimkino-Fans liebäugeln zwar mit der Anschaffung eines Beamers, bleiben aber letztendlich dennoch…
Bildqualität - 65%
Ausstattung - 70%
Flexibilität - 95%
Anschlüsse - 80%

78%

Gesamt

User Rating: 4.45 ( 1 votes)
Stärken
  • gutes, ausreichend helles und farbenfrohes Bild in abgedunkelten Räumen
  • integriertes Android 7.1 Betriebssystem ermöglicht Installation von Apps
  • integrierter Autofokus und Trapezkorrektur
  •  umfangreiche Anschlussmöglichkeiten
  • leistungsstarker Akku
  • gute Lautsprecher
  • lässt sich auf Wunsch bequem mit dem Smartphone steuern
  • lässt sich schnell und einfach von A nach B transportieren
Schwächen
  • vergleichsweise schlechtes Bild in helleren Räumen