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Beamer Test 2019 - Aktuelle Testberichte

Wer sich für einen Beamer interessiert, wird schnell feststellen, dass der Markt riesengroß ist. Zu dem erschweren Herstellerangaben und Spezifikationen die Kaufentscheidung erheblich. Um Ihnen die Kaufentscheidung erleichtern zu können haben wir diesen Beamer Test erstellt und neue und etablierte Projektoren im aktuellen Beamer Test 2019 miteinander verglichen. In unserer gesamten Laufbahn als Beamertester könnten wir bereits mehr als 100 Geräte von diversen Herstellern unter die Lupe nehmen und können deshalb auf eine langjährige Erfahrung in diesem Bereich zurückgreifen.

Zum Testsieger 2019

Grundlegendes vor dem Beamer-Kauf

Ganz grundlegend ist zu sagen, dass wir vom Kauf günstiger Projektor abraten, da diese nach dem Kauf für eine Enttäuschung sorgen und zu 90 % wieder zurückgeschickt werden.

Ein Tipp von uns: geben Sie für einen Heimkino Beamer nicht weniger als 500 Euro aus, alles was unter dieser Preiskategorie ist, stellt kein seriöses Gerät dar und ist eher als ein Spielzeug zu betrachten. Wer keine 500 € ausgeben möchte, sollte zu den günstigeren Auslaufmodellen namhafter Hersteller greifen.

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3LCD
4K Ultra HD
HDR-Feature
2400 ANSI Lumen
Lens-Shift
DLP
4K Ultra HD
HDR-Feature
2200 ANSI Lumen
Lens-Shift
DLP
4K Ultra HD
HDR-Feature
2200 ANSI Lumen
Lens-Shift vertikal
3LCD
Full-HD
klein & flexible
3400 ANSI Lumen
kabellose Verbindung
DLP
Full HD
3D-ready
3500 ANSI Lumen
WLAN fähig
DLP
Full HD
kurze Latenzzeit
2200 Lumen
WLAN fähig
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95/100Gesamtergebnis
89/100Gesamtergebnis
85/100Gesamtergebnis
85/100Gesamtergebnis
76/100Gesamtergebnis
76/100Gesamtergebnis
Einzeltest lesen! Einzeltest lesen! Einzeltest lesen! Einzeltest lesen! Einzeltest lesen! Einzeltest lesen!

 

Auf BeamerTest.co finden Sie Allround-Beamer aus dem mittleren Preissegment ausgesuchter Hersteller. Des Weiteren haben wir Mini Beamer, die auch Pocket Beamer genannt werden, getestet und miteinander verglichen. Diese sind jedoch nur für den mobilen Gebrauch geeignet und stellen keine ernste Heimkino-Alternative dar.

Welche Beamer Arten gibt es?

Generell sollten Sie sich vor dem Kauf eines Beamers denn Einsatzbereich klar definieren, um das perfekte Gerät zu kaufen. Denn neben Heimkino Beamern und Mini Beamern,  gibt es auch Office Beamer und Outdoor Beamer die für den Gebrauch in Büroräumen oder für den Außenbereich geeignet sind.

Wie Sie sich vorstellen können, müssen die Beamer aufgrund zahlreicher Einsatzbereiche unterschiedliche Kompetenzen mit sich führen,  um die Anforderungen bestmöglich erfüllen zu können. Dabei spielen richtig interpretierte Herstellerangaben wie Lichtstärke, Kontrast, Bildauflösung und Projektions-Technologie eine entscheidende Rolle.

Heimkino-Beamer

Um sich in den eigenen vier Wänden ein Heimkino-Erlebnis schaffen zu können sollten einige Basics beachtet werden.  Wie z.b. die Raumgröße und die gewünschte Positionierung des Beamers. Sollte der Heimkino-Beamer fest installiert werden dann ist es ratsam diesen hinter die Zuschauer zu platzieren, um ein Heimkino-Erlebnis aufkommen zu lassen.

Bei zu großen Räumen wird das zu einem Problem, da das Bild bei steigendem Projektionsabstand ebenfalls größer wird. Ein Heimkino Beamer sollte im besten Fall über einen Zoom verfügen,  damit lässt sich die gewünschte Bilddiagonale einstellen. Eine Faustregel besagt, dass für die gewünschte Bilddiagonale, immer mit einem doppelten Abstand zwischen Leinwand und Beamer gerechnet werden muss. Das heißt im Klartext, dass für eine 100 Zoll (oder 2,5 Meter) Diagonale mir einem Abstand von ca 5m zu rechnen ist. Eine Ausnahme dazu bilden die Kurzdistanzbeamer oder auch Short-Throw Projektoren genannt.


Kurzdistanz-Beamer

Die Kurzdistanz-Beamer stellen eine beliebte Alternative zu den Heimkino-Beamern dar.  Da diese Bequem an der Leinwand platziert werden können und bei einem Abstand von wenigen Zentimetern ein ebenfalls vergleichbar  großes Bild projizieren können. Eine ausgeklügelte Weitwinkeloptik und Umleitung über Spiegel, sowie starke Software, die das Gerät automatisch kalibriert,  machen Kurzdistanz-Beamer oder Ultra-Kurzdistanz-Beamer zu einem perfekten „Plug and Play“ Gerät fürs eigene Wohnzimmer.

Wer sich solch einen Kurzdistanz-Beamer auf ein Sideboard oder den Wohnzimmerboden stellen möchte, sollte einen ganz wichtigen Aspekt beachten – “Die Leinwand”!

Da bei Kurzdistanz Beamer das Bild von unten auf die Leinwand projiziert wird, wird jede Unebenheit in der Leinwand oder der Wand (Raufasertapete) zu einem unübersehbaren Desaster. In diesem Bereich bieten Hersteller wie LG, Optoma und Acer unserer Meinung nach die besten Geräte. Denken Sie aber dran sich eine Spannleinwand gleich dazu mitzubestellen.


Office-Beamer

Im Vergleich zu Heimkino-Beamer müssen Office-Beamer über ganz andere Stärken verfügen, um den Anforderungen  im Büro und bei Präsentationen gerecht zu werden. Wer sich einen Office-Beamer oder einen Präsentationsbeamer zulegen möchte, sollte unbedingt auf vielfältige Anschlussmöglichkeiten, eine hohe Lichtstärke, leisen Betrieb  sowie die Möglichkeit zur drahtlosen Internetverbindung achten.

Genau das ist die Herausforderung, welcher sich die Hersteller stellen müssen, um einen leisen, jedoch leistungsstarken Projektor herstellen zu können. Die Ergebnisse von Optoma, ViewSonic und Acer  haben uns in unserem Beamer-Test überzeugen können. Neben den fest installierten Präsentationsbeamer gibt es auch handliche Mini-Beamer, die sehr gut für den mobilen Gebrauch oder auch für Präsentationen beim Kunden geeignet sind.


Mini-Beamer

Mini-Beamer bringen eindeutige Vorteile mit sich.  Die Geräte sind meistens klein, leicht und handlich.  das ermöglicht einen flexiblen Einsatz bei Geschäftsterminen.

Mini Beamer  lassen sich in zwei Kategorien einteilen. Einmal sind es die netzbetriebenen und die akkubetriebenen Minibeamer, welche eine bestimmte Zeit autark betrieben werden können und dadurch noch vielfältigere Möglichkeiten bieten.

Den größten Nachteil  den Mini Beamer darstellen, ist die mittelmäßige Leistungsfähigkeit, die in hellen Räumen deutlich wird. Für einen optimalen Betrieb dieser Geräte sollten die Räume etwas abgedunkelt werden.

In unserem Beamer-Test haben sich Acer und Optoma als empfohlene Hersteller  herauskristallisiert.


4K Beamer

Die 4k Technologie bei Beamern galt vor einigen Jahren noch als unbezahlbar.  Mittlerweile gibt es vernünftige Geräte bereits ab einem Preis von unter 1000 €. 4k oder Ultra HD wird in den kommenden Jahren als ein Standard gelten,  da immer mehr Abspielgeräte und Medien in dieser Qualität hergestellt und produziert werden. Deshalb raten wir unseren Lesern nach Möglichkeit sich für die eigenen vier Wände einen 4k Beamer zuzulegen um auch in den nächsten Jahren sich angesprochen schaffen Bildern und Videos erfreuen zu können. Denn die Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln bietet genau doppelt zu viele Bildpunkte und mindestens genauso viel Vergnügen mehr als die beliebte HD-Auflösung.  Wer einmal selbst geschossene Fotos oder Kinofilme auf einem 4k Beamer anschaut, möchte das nie wieder missen. Denn danach kommen einem die Filme in HD wie längst vergangene Zeiten vor.

Ist der Einsatzort einmal geklärt steht man bereits vor dem nächsten Mysterium. Spezifikationen, Abkürzungen und Herstellerangaben überfordern die meisten Käufer.  Deshalb ist es wichtig die Bedeutung der einzelnen Begriffe zu kennen, um eine vernünftige Kaufentscheidung treffen zu können.

Beamer Funktionsweise

Zurzeit gibt es lediglich nur vier Projektions-Technologien auf die der größte Teil der Beamer-Hersteller setzen.  Dazu zählt LCD, LED, DLP und 3LCD. Einige der Hersteller, wie SONY setzen auf die innovative Lasertechnologie, die jedoch für die meisten sehr teuer in der Anschaffung und somit uninteressant ist.

LCD-Beamer

Der LCD-Beamer gehört neben dem DLP-Beamer zu den meist verbreiteten Beamer-Arten. Die Abkürzung LCD steht für „Liquid Crystal Display“, was sich in etwa mit „flüssiges Kristall-Display“ übersetzen lässt. Das projizierte Bild setzt sich bei dieser Beamer-Art aus mehrfarbigen Lichtstrahlen zusammen: Eine kleine Lampe trägt dazu bei, dass rote, grüne und blaue Lichtstrahlen auf ein Spiegelsystem geworfen werden. Da die einzelnen Spiegel an bestimmten Stellen lichtdurchlässig sind, werden die verschiedenen Farben in jeweils eine Richtung gelenkt, wo sie zunächst auf winzige LCD-Displays treffen: Die mit Flüssigkeitskristallen ausgestatteten Displays lassen ausschließlich an den Stellen Licht gewähren, an denen auch die jeweilige Farbe momentan benötigt wird. Die auf diese Weise gefilterten Lichtstrahlen treffen schlussendlich auf kleine Spiegel, welche die drei Farbtöne zu jenem Bild zusammenfügen, das anschließend auf die Leinwand projiziert wird.


DLP-Beamer

Auch der DLP-Beamer arbeitet mit den Farbtönen rot, grün und blau, die jedoch auf eine andere Weise zustande kommen: Bei einem DLP-Beamer (die Abkürzung steht für „Digital Light Processing“) wird ein anfangs farbloses Licht auf ein rotierendes Farbrad projiziert, welches in den drei genannten Farbtönen eingefärbt und unterteilt ist.

Der durch den Kontakt mit dem Farbrad nun eingefärbte Lichtstrahl trifft anschließend auf einen speziellen DMD-Chip, der über eine Vielzahl an winzigen, sich drehenden Spiegeln verfügt. Bei jedem Farbwechsel, der durch das rotierende Farbrad erzeugt wird, werden die kleinen Spiegel exakt so ausgerichtet, dass sie das farbige Licht an die erforderliche Stelle weiterleiten. Da dieser Farbwechsel zu schnell für das menschliche Gehirn erfolgt, setzt dieses die einzelnen Farben automatisch zu einem vollständigen Bild zusammen. Ein Nachteil dieser Technologie liegt in der Tatsache, dass der sogenannte „Regenbogeneffekt“ auftreten kann, falls sich das eingebaute Farbrad zu langsam bewegt. Im Gegensatz zu einem LCD-Beamer überzeugt ein DLP-Beamer durch einen besonders satten Schwarzwert und auch feinere Grauabstufungen werden nahezu unverfälscht dargestellt – dies ist vor allem im Heimkino-Bereich ein echter Pluspunkt.


LED-Beamer

Der Bildfertigungsprozess unterscheidet sich zwar nicht allzu stark von dem eines DLP-Beamers – dennoch gibt es beim LED-Beamer einen gravierenden Unterschied im Vergleich zu einem DLP- oder LCD-Beamer. Beim LED-Beamer wird das Licht ebenfalls durch einen DLP-Chip geleitet, wo es anschließend jedoch nicht auf ein rotierendes Farbrad trifft. Stattdessen werden bei einem solchen Modell LED’s in den Grundfarben rot, grün und blau so kombiniert, dass sich mit ihnen jede erdenkbare Farbe herstellen lässt. Auch wenn sich diese Art der Farberstellung nicht nach einem gravierenden Unterschied anhört, weiß ein LED-Beamer durch eine Vielzahl an Vorteilen zu überzeugen: So erzeugen LED’s kaum Wärme, wodurch auch der Einbau der meist sehr lauten Lüfter wegfällt – herkömmliche Projektorlampen werden hingegen sehr schnell heiß und gelten (anders als LED’s) zudem als echte Stromfresser. Ein weiterer Pluspunkt des LED-Beamers: Während herkömmliche Beamerlampen lediglich eine Lebensdauer von etwa 3.000 Stunden aufweisen, halten LED’s über 20.000 Stunden durch.


3LCD-Beamer

Die 3LCD-Technologie ist eine Entwicklung der japanischen Hersteller Sanyo und Epson. Bei einem 3LCD-Beamer wird das anfangs weiße Licht mithilfe von eingebauten Spiegeln auf drei LCD-Panels (daher der Name) geleitet: Diese tragen dazu bei, dass das Licht in die drei bekannten Grundfarben rot, grün und blau gefiltert wird. Hierbei sorgt jedes der drei Panels dafür, dass das eingehende Licht zu einem Bild verarbeitet wird. Alle drei Einzelbilder werden anschließend in einem Prisma kombiniert, wodurch sich sogenannte Vollfarbbilder mit mehreren Millionen Farben erzeugen lassen – mithilfe der Linse des Projektors werden diese schlussendlich an die Leinwand projiziert. Durch diese Vorgehensweise entstehen besonders naturgetreue und kräftige Farben in Kombination mit einem sehr ruhigen und somit augenschonenden Bild. Der Nachteil eines 3LCD-Beamers liegt jedoch in der Tatsache, dass bei einem geringen Abstand zur Projektionsfläche der sogenannte „Fliegengittereffekt“ eintreten kann, bei dem der Abstand zwischen den einzelnen Bildpunkten vom Auge als Gitter wahrgenommen wird. Darüber hinaus bleiben durch das Filtern des Lichts auch der Kontrast und die Helligkeit auf der Strecke.


Laser-Beamer

Laser-Beamer gehören zu den neuesten Beamer-Modellen auf dem Markt. Diese projizieren das Bild allerdings nicht mit einem Laser auf die Leinwand, sondern greifen zur Umsetzung dieser Aufgabe ebenfalls auf die bereits bekannten digitalen Projektionstechniken in Form von LCD-, DLP- oder LCOS-Panel zurück. Der größte und wichtigste Unterschied bei einem Laser-Beamer ist jedoch die verwendete Lampentechnologie: Statt der bei herkömmlichen Beamern üblichen UHP-Technologie kommt hier ein spezielles Lasermodul zum Einsatz. Dutzende winzige Laserdioden tragen innerhalb eines Beamers für die notwendige Beleuchtung bei – je heller der Projektor sein soll, desto mehr Dioden müssen dementsprechend mit an Bord sein. Das weitergeleitete Licht wird auch bei einem Laser-Beamer durch mehrere kleine Spiegel eingefangen und anschließend zu einem gemeinsamen Lichtstrahl zusammengefügt, der schlussendlich auf die Leinwand projiziert wird. Der klare Vorteil eines Laser-Beamers liegt in der Tatsache, dass es sich bei der hier zum Einsatz kommenden Technologie um eine extrem verschleißfreie Technologie handelt: Während die eingesetzten Beamerlampen bei einem herkömmlichen Beamer lediglich eine überschaubare Lebenserwartung haben, bringt es das Lasermodul eines Laser-Beamers auf eine vorbildliche Laufzeit von über 20.000 Stunden. Ein Laser-Beamer wird während seiner Verwendung zudem nicht heiß, sodass weder eine vorherige Aufwärm-, noch eine spätere Abkühlzeit erforderlich ist.

Beim Kauf eines neuen Beamers spielen gleich mehrere Kriterien eine ausschlaggebende Rolle – darunter die Helligkeit des Geräts, aber auch dessen Kontrastverhältnis sowie die Auflösung. Doch welches Kontrastverhältnis ist eigentlich besonders empfehlenswert? Welche Auflösung sollte ein zeitgemäßer Beamer mit sich bringen? Und welche Anschlüsse sollten auf der Geräterückseite vorhanden sein? Unsere nachfolgende Kaufberatung liefert Ihnen alle wichtigen Antworten, durch die sich die Auswahl eines passenden Beamers zum reinsten Kinderspiel entwickelt.

Unterschiedliche Auflösungen bei Beamern

Zu den wichtigsten Fragen beim Kauf eines Beamers gehört dessen Auflösung. Die Auflösung eines Beamers beschreibt die Anzahl der vorhandenen Pixel, durch die sich letztendlich das projizierte Bild zusammensetzt. Die erste Zahl in der vom Hersteller angegebenen Auflösung beschreibt hierbei immer die Pixelmenge von einer Seite zur anderen, während die zweite Zahl die Pixelmenge vom oberen bis zum unteren Bildende nennt.

Ein simples Beispiel zur besseren Verständlichkeit: Ein Beamer mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixel hat 800 Pixel von Seite zu Seite und 600 Pixel von oben nach unten – was zusammengerechnet eine Pixeldichte von 480.000 Pixel ergibt. Je höher die Pixeldichte ausfällt, desto hochauflösender und schärfer ist letztendlich auch das projizierte Bild.

Auflösung CGA QVGA VGA NTSC WVGA SVGA XGA HD 720 WXGA SXGA SXGA+ WSXGA UXGA (2MP) HD 1080 WUXGA QXGA (3MP) WQXGA QSXGA (5MP)
Horizontale Pixel 320 320 640 720 854 800 1024 1280 1280 1280 1400 1680 1600 1920 1920 2048 2560 2560
Vertikale Pixel  200 240 480 480 450 600 768 720 800 1024 1050 1050 1200 1080 1200 1536 1600 2048
Pixelzahl 64.000 76.800 307.200 345.600 384.300 480.000 786.432 921.600 1.024.000 1.310.720 1.470.000 1.764.000 1.920.000 2.073.600 2.304.000 3.145.725 4.096.000 5.242.880
Bildformat 16:10 4:3 4:3  3:2 16:9 4:3 4:3 16:9 16:10 5:4 4:3 16:10 4:3 16:9 16:10 4:3 16:10 5:4

 

Welche Auflösung Ihr Beamer haben sollte, hängt in erster Linie vom geplanten Verwendungszweck ab: Für den Fall, dass Sie das Gerät nur ab und an zu Präsentationszwecken einsetzen möchten, ist ein Beamer mit den bereits angesprochenen 800 x 600 Bildpunkten absolut ausreichend. Für regelmäßige Business-Präsentationen bei denen auch Grafiken oder Tabellen vorgeführt werden, eignet sich hingegen ein Modell mit der sogenannten XGA-Auflösung (1024 x 768 Pixel). Eine besonders hohe Auflösung ist hingegen vor allem dann empfehlenswert, wenn der Beamer im Heimkino-Bereich eingesetzt werden soll: Derartige Geräte beginnen mit der sogenannten HD-ready-Auflösung (1280 x 720 Pixel) und projizieren ihr Bild zudem im kinotypischen 16:9-Format (Breitbild) auf die Leinwand. Wenn Sie jedoch bevorzugte Blu-ray-Discs über Ihren Beamer genießen möchten, empfiehlt sich der Griff zum Full-HD-Beamer: Dieser liefert eine Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, wodurch selbst kleinste Teile des Bildes in gestochen scharfer Qualität dargestellt werden.

HD Beamer

Die HD Auflösung bei Beamern entspricht 1.280 x 720 Pixeln und eignet sich am besten für Projektionsflächen bis 100 Zoll.

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Full-HD Beamer

Die Full-HD Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln sollte als Standard gesehen werden und ist optimal für Leinwände bis 200 Zoll

Aktuelle Full-HD Beamer »  

4K Beamer

Mit 4.096 x 2.160 Pixeln Bildauflösung bieten 4K Beamer und UHD Beamer eine zukunftsweisende Technologie.

Aktuelle 4K Beamer » 

 

Für noch mehr Brillanz im heimischen Wohnzimmerkino bieten viele Hersteller mittlerweile auch sogenannte 4K-Beamer in Ihrem Sortiment an: Diese unterstützen eine maximale Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel, sodass sich auch die mittlerweile immer beliebter werdenden 4K Blu-ray-Discs ohne Qualitätsverlust anschauen lassen. Ein solcher Beamer ist derzeit aber noch recht teuer in der Anschaffung, sodass die meisten Filmfans vermutlich weiterhin auf Full-HD-Beamer setzen werden – zumal auch die Auswahl an verfügbaren 4K-Filmen bislang eher überschaubar ist. Allerdings: Viele 4K-Beamer sind mit einer integrierten Upscaling-Funktion ausgestattet, die Full-HD-Inhalte oder DVD-Filme automatisch auf 4K hochrechnet. So erstrahlen diese zwar nicht ganz so brillant wie ein echter 4K-Film, dafür aber deutlich hochauflösender als normalerweise. Wer also in zukunftssichere Technik investieren möchte und das dementsprechende Kleingeld hat, kann durchaus über den Kauf eines 4K-Beamers nachdenken.

Helligkeit bei Beamern

Neben der Auflösung des Beamers spielt auch dessen maximale Helligkeit eine ausschlaggebende Rolle beim Kauf: Wenn sich bei der Betrachtung von Filmen oder Präsentationen kleinere Details nicht mehr einwandfrei erkennen lassen, ist die Helligkeit in den meisten Fällen zu niedrig – das bemerken die meisten Käufer aber leider erst bei der ersten Verwendung. Es ist also durchaus empfehlenswert, sich bereits vor dem Erwerb des Projektors über dessen Helligkeit zu informieren.

Beamer für abgedunkelte Räume

1.000 – 3.500 ANSI Lumen

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Beamer für helle Räumen

2.500 – 4.000 ANSI Lumen

Aktuelle Tageslicht-Beamer »  

Beamer für beleuchtete Räume

ab 3.500 ANSI Lumen

Aktuelle Office-Beamer » 

 

Die Helligkeit eines Beamers wird vom Hersteller in „ANSI-Lumen“ angegeben. Je höher dieser Wert letztendlich ausfällt, desto heller leuchtet der Beamer. Eigentlich ganz einfach, oder? Nicht unbedingt: Anders, als man es vielleicht erwarten würde, beschreibt der ANSI-Lumen-Wert nämlich nicht die Helligkeit des im Gerät verbauten Leuchtmittels, sondern die erwartete Helligkeit auf der projizierten Fläche – hier spielt also auch die verwendete Projektionsfläche eine große Rolle.

Bevor Sie sich für einen Beamer entscheiden, sollten Sie sich unbedingt fragen, in welchen Räumen das Gerät zukünftig eingesetzt werden soll. Ist beispielsweise eine Verwendung in einem völlig abgedunkelten Heimkino-Zimmer angedacht, so reicht in den meisten Fällen schon ein Gerät mit 2.000 ANSI-Lumen aus – in einem klassischen Wohnzimmer ohne Rolladen oder in einem kleinen, beleuchteten Büroraum sollten es hingegen schon mindestens 3.000 ANSI-Lumen sein. Zusammenfassend kann man an dieser Stelle durchaus sagen: Je heller der Raum ist, in dem der Beamer verwendet wird, desto heller sollte auch die Helligkeit des Geräts ausfallen. Insbesondere dann, wenn Sie sich für den Kauf eines DLP-Beamers entscheiden – denn diese fallen gegenüber LCD-Beamern ohnehin etwas dunkler aus.

Unser Tipp: Entscheiden Sie sich im Zweifel lieber für ein Gerät mit einer höheren Helligkeit als eigentlich benötigt, als für ein preiswerteres Modell mit einer niedrigeren Helligkeit. Zwar bringt eine höhere Helligkeit auch einen höheren Stromverbrauch mit sich, viele gängige Beamer sind jedoch ohnehin mit einem auf Wunsch hinzuschaltbaren Eco-Modus ausgestattet, der sowohl den Energieverbrauch senkt, als auch die Lebensdauer des Leuchtmittels deutlich verlängert. Ungünstige Einflüsse lassen sich somit sehr einfach kompensieren, wodurch stets ein optimales Bild gewährleistet wird.

Kontrastverhältnis bei Beamern

Neben der Helligkeit des Projektors ist auch dessen Kontrastverhältnis ein nicht zu vernachlässigendes Kriterium bei der Auswahl eines passenden Geräts. Der dazugehörige Wert wird vom Hersteller stets mit einem Doppelpunkt in der Mitte angegeben. Doch was bedeutet das eigentlich? Die Erklärung ist im Grunde genommen recht simpel. Wird beispielsweise ein Kontrastwert von 1.000:1 angegeben, so bedeutet dies nichts anderes, als dass der hellste Punkt des Bildes 1.000 Mal heller ist, als der dunkelste Punkt (der in diesem Fall für die Zahl 1 steht). Auch hier gilt eine einfache Faustregel: Je höher der Kontrastwert eines Beamers ausfällt, desto schärfer und natürlicher wirkt letztendlich auch das projizierte Bild.

 

Bild-ohne HDRBild-mit HDR

Doch welcher Kontrastwert ist nun eigentlich empfehlenswert? Vergessen Sie schnell unser oben genanntes Beispiel von 1.000:1, denn ein solcher Wert gilt mittlerweile als überholt. Im Heimkino-Bereich lassen sich mittlerweile Beamer mit Kontrastverhältnissen von 10.000:1, 20.000:1 oder sogar 50.000:1 entdecken. Ob Sie nun tatsächlich ein Gerät mit einem derartig hohen Kontrastwert benötigen hängt – wie so oft – mit dem zukünftigen Einsatzort zusammen. Wenn Sie beispielsweise überwiegend Filme oder Serien in stark abgedunkelten Räumen genießen möchten, ist ein möglichst hohes Kontrastverhältnis empfehlenswert, da dieses erforderlich ist, um u.a. lebendige und naturgetreue Farben sowie ein sattes Schwarz zu erzeugen. Möchten Sie Ihren Beamer hingegen eher bei ausreichend Tageslicht einsetzen, spielt der Kontrastwert des Geräts eine stark untergeordnete Rolle, da Tageslicht den wahrgenommenen Kontrast ohnehin verstärkt. Dieses Wissen lässt sich zudem auch als Trick 17 anwenden: Da der Kontrast bei zunehmendem Alter der Beamerlampe nachlässt, können Sie den zur Vorführung verwendeten Raum einfach ein wenig heller machen. Doch egal, wo Sie Ihren Beamer letztendlich auch einsetzen möchten: Ein Kontrastverhältnis von mindestens 5.000:1 sollte Ihr neues Gerät mindestens aufweisen.

Kontrast bei Digitalprojektoren, wie wichtig ist er wirklich? »

Wichtige Anschlüsse

Analoge Videoanschlüsse Digitale Videoanschlüsse Analoge Audio-Anschlüsse Digitale Audio-Anschlüsse Datenanschlüsse Steuerungsanschlüsse Drahtlose Übertragung
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Stecker- und Buchsen-Übersicht »

Auf der Rückseite des Beamers befinden sich in der Regel mehrere Anschlussmöglichkeiten. Unterschieden werden diese in analoge und digitale Anschlüsse – wichtiger ist hier jedoch definitiv die digitale Variante. Moderne Beamer sind heutzutage in den allermeisten Fällen mit einem HDMI- und einem DVI-Anschluss ausgestattet – idealerweise sind sogar beide mit an Bord.

Das Kürzel HDMI steht für „High Definition Multimedia Interface“, was ins Deutsche übersetzt so viel wie „hochauflösende Multimedia-Schnittstelle“ bedeutet. Über einen HDMI-Anschluss lassen sich mithilfe eines HDMI-Kabels sowohl das Bildmaterial, als auch das Tonmaterial von einem Abspielgerät an das Empfängergerät weiterleiten – in diesem Fall also beispielsweise von einem Blu-ray-Player zum Beamer.

Eine Weiterentwicklung der klassischen HDMI-Schnittstelle ist HDMI 2.0: Dieser Standard ermöglicht Ihnen nicht nur die Übertragung von Full-HD-Inhalten, sondern auch von hochauflösenden 4K-Inhalten mit bis zu 4.096 x 2.160 Bildpunkten. Da mittlerweile fast alle gängigen Endgeräte, wie etwa Tablet-PC’s, Smartphones, Digitalkameras oder Laptops den HDMI-Standard unterstützen, lassen sich ausgewählte Medien schnell und einfach auf dem Empfängergerät abspielen.

Der wesentliche Unterschied zwischen HDMI und DVI liegt in der Tatsache, dass DVI ausschließlich zum Übertragen von Bilddateien geeignet ist, während HDMI (wie bereits erwähnt) auch Tonsignale weiterleiten kann. Da sich HDMI mittlerweile sowohl bei Privatpersonen, als auch bei großen Unternehmen längst durchgesetzt hat, kommt der DVI-Anschluss (wenn überhaupt) nur noch bei Installationsbeamern zum Einsatz, während ein oder zwei HDMI-Anschlüsse bei einem Beamer mittlerweile zum festen Standard gehören.

Analoge Anschlüsse, wie etwa VGA, S-Video oder Composite Video spielen hingegen kaum noch eine Rolle, sodass diese bei den meisten aktuellen Projektoren schon gar nicht mehr verbaut werden. Falls Sie jedoch einen älteren PC oder ein Notebook ohne HDMI-Anschluss an Ihrem Beamer anschließen möchten, wäre der VGA-Anschluss hier Ihre erste Wahl.

Ein weiterer praktischer Anschluss ist der klassische USB-Anschluss: Über ihn lassen sich beispielsweise USB-Sticks, eine externe Festplatte oder eine Digitalkamera anschließen. Die auf den jeweiligen Datenträgern gespeicherten Inhalte lassen sich bei den meisten Geräten auch ohne ein zwischengeschaltetes Abspielgerät wiedergeben. Doch aufgepasst: Bei einigen Beamern ist zwar ein USB-Anschluss verbaut – dieser eignet sich jedoch nur dazu, die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung des Beamers als eine Art Computermaus einzusetzen. Informieren Sie sich also am besten vorab beim Hersteller des Projektors, ob der Anschluss von externen Datenträgern über den USB-Anschluss unterstützt wird.

Viele modernere Beamer ermöglichen mittlerweile auch eine kabellose Datenübertragung via WLAN: Dank ihr lassen sich Bilder, Filme, Präsentationen etc. schnell und unkompliziert über das heimische WLAN-Netzwerk an den Beamer übertragen. Dies bringt zudem den weiteren Vorteil mit sich, dass man beispielsweise bei einer Deckeninstallation des Beamers keine störenden Kabel verlegen muss, da das Gerät nicht zwingend mit einem kabelgebundenen Wiedergabegerät verknüpft werden muss. Unterstützt der WLAN-Beamer darüber hinaus MHL, ist auch eine Übertragung von hochauflösenden Inhalten möglich.

Eine beliebte Alternative zu WLAN stellt Miracast dar: Der Miracast Standard lässt sich in nahezu sämtlichen moderneren Android-Smartphones antreffen und ermöglicht es Ihnen, eine Punkt-zu-Punkt Verbindung von einem Miracast-fähigen Endgerät zum Beamer herzustellen. Auf diese Weise lassen sich die auf dem Mobilgerät abgelegten Daten direkt an den Beamer übertragen. Im Gegensatz zu vielen WLAN-Übertragungen eignet sich Miracast auch zur Übertragung von bewegten Bildsignalen in hochauflösender 1080p-Qualität, ohne dass es hierbei zu ärgerlichen Qualitätseinbußen kommt.

Nützliche Features bei Beamern

Moderne Beamer bieten ihren Verwendern eine Vielzahl an praktischen Funktionseigenschaften. Auf einige davon sollten Sie jedoch auf gar keinen Fall verzichten, da diese zu einer erheblichen Steigerung des Benutzerkomforts beitragen. Welche das sind, haben wir innerhalb der nachfolgenden Auflistung für Sie zusammengefasst:

Lens-Shift

Lens-Shift ist ein absolut geniales und in den Augen vieler Verwender unverzichtbares Feature von modernen Beamern: Diese Funktion bietet Ihnen die Möglichkeit, das projizierte Bild des Beamers sowohl horizontal, als auch vertikal zu verschieben – ohne Qualitätsverlust und auch ohne dass das Gerät selbst hierbei verschoben werden muss. Dies funktioniert, indem das komplette Objektiv des Geräts (und somit auch das ausgestrahlte Bild) verschoben werden kann, wodurch eine schräge Projektion, wie sie beispielsweise bei der Deckenmontags oft vorkommt, gänzlich ausgeschlossen ist. Lens-Shift ist demnach besonders wichtig, wenn der Beamer nicht mittig vor der Leinwand aufgestellt werden kann.

Doch Achtung: Viele Hersteller werben bei ihren Projektoren zwar mit dem Lens-Shift-Feature, einige davon sind jedoch weniger ausgereift als andere. Konkret bedeutet dies, dass bei einigen Beamern zwar eine horizontale Anpassung des Objektivs bzw. des Bildes möglich ist – eine vertikale jedoch nicht. Darüber hinaus ist der Verstellradius bei einigen Geräten sehr überschaubar, sodass Sie sich vor dem finalen Kauf eines Beamers unbedingt genau informieren sollten.

Achtung: Einige Beamer verfügen über eine Lens-Shift-Alternative mit der Bezeichnung „Trapez-Korrektur“. Hier wird das Problem einer schrägen Projektion auf elektronischem Wege aus der Welt geschafft, da das Bild einfach neu berechnet wird. Da diese Vorgehensweise jedoch zu Lasten der Bildschärfe geht, ist ein Beamer mit Lens-Shift definitiv die bessere Wahl.

Optischer Zoom

Für den Fall, dass kein optimaler Abstand zur Leinwand gewährleistet werden kann, erweist sich ein optischer Zoom als überaus nützliches Feature: Dieser vergrößert oder verkleinert das Bild, wenn sich der Beamer nicht im empfohlenen Abstand zur Leinwand positionieren lässt. Idealerweise sollte der Zoomwert den Bereich von 2,0 nicht unterschreiten.

Eco-Modus

Den Eco-Modus haben wir bereits eingangs kurz thematisiert: Er trägt dazu bei, dass die Lebenserwartung des im Beamer eingesetzten Leuchtmittels maßgeblich steigt, während zugleich der Energieverbrauch gesenkt wird. Da eine Ersatz-Beamerlampe alles andere als preiswert ist, erweist sich ein integrierter Eco-Modus als sehr nützliches Feature.

Unterschiedliche Bildmodi

Viele Beamer erlauben ihrem Besitzer die Auswahl unterschiedlicher Bildmodi. Hierdurch kann der Verwender bequem einen perfekt auf verschiedenste Inhalte abgestimmten Modus auswählen, wodurch er stets durch das bestmögliche Bild profitiert. Beliebte Bildmodi bei verschiedensten Herstellern sind beispielsweise der Kinomodus, ein Sportmodus für sattere Farben bei einem Fußballspiel, ein speziell für anspruchsvolle Gamer entwickelter Spielemodus oder ein besonders heller Modus, der bei der Wiedergabe von Filmen in helleren Räumen zum Einsatz kommen kann.

3D

Viele moderne Beamer ermöglichen nicht nur die Wiedergabe von herkömmlichen 2D-Filmen, sondern auch die von 3D-Inhalten – so lassen sich beispielsweise 3D Blu-ray-Discs auf der großen Leinwand genießen. Zu beachten ist allerdings, dass Sie für die Betrachtung eines solchen 3D-Films (ebenso wie im Kino) eine spezielle 3D-Brille benötigen. Ist diese nicht im Lieferumfang des Beamers enthalten, müssen Sie sich auf zusätzliche Kosten in Höhe von ca. 30 Euro einstellen.